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kzvb TRANSPARENT 4-2017

Fortsetzung von Seite 1 bereit seien, Macht abzugeben. „Wir setzen jetzt das um, was wir vor der Wahl versprochen haben“, so Berger. Die ZZB-Fraktion hielt die Erwei- terung des hauptamtlichen Vorstands dagegen für überflüssig und zu teuer. Dem entgegnete der FVDZ, dass die Ausgaben für die drei hauptamtlichen Vorsitzenden zusammen nicht höher sein werden als bisher die für den al- ten, zweiköpfigen Vorstand. Ähnlich gegensätzlich waren die Meinungen zur Vergrößerung der VV. ZZB konnte darin keine Vorteile erkennen. Ganz anders sah dies der FVDZ: „Mehr Delegierte führen dazu, dass unterschiedliche Sichtweisen und Interessen in die Diskussionen inner- halb der VV einfließen“, betonte der VV-Vorsitzende Dr. Reiner Zajitschek. Sein Stellvertreter Dr. Christian Öttl äußerte die Hoffnung, dass durch die Erweiterung mehr junge Kolleginnen und Kollegen die Chance hätten, in der VV mitzuarbeiten. In geheimer Abstimmung sprachen sich 16 der anwesenden 24 Delegier- ten für die Satzungsänderung aus. Die notwendige Zwei-Drittel-Mehrheit kam damit zustande. Die neue Sat- zung muss nun noch durch das Auf- sichtsministerium genehmigt werden. Der dritte hauptamtliche Vorsitzende kann in einer der nächsten Vertreter- versammlungen gewählt werden. PERSONALUNION HAT VORTEILE Die Argumente für mehr Demokra- tie und mehr Kontrollen innerhalb der KZVB sah der FVDZ auch durch das 2 „Wir setzen jetzt das um, was wir vor der Wahl versprochen haben“, erklärte der neue KZVB-Vorsitzende Christian Berger bei der ersten VV nach seinem Amtsantritt. Ergebnis der Sonderprüfung bestätigt, die das Landesprüfungsamt durchge- führt hat (siehe Seite 4). „Wir wollen gemeinsam mit der VV, dass mit den Beitragsgeldern unserer Mitglieder sparsam und wirtschaftlich umgegan- gen wird. Das war in der Vergangen- heit offensichtlich nicht immer der Fall“, so KZVB-Vize Schott. Er sprach auch von erheblichen Kommunikationsdefiziten innerhalb der KZVB. Deshalb haben die Vor- stände den Kreis der Personen, die an den Vorstandssitzungen teilneh- men, deutlich erweitert. Neben der Geschäftsführung werden nun auch die Geschäftsbereichsleiter, der VV- Vorsitzende und die beiden Referenten des Vorstands zu den Sitzungen ein- geladen. Dr. Frank Portugall, alter und neuer Vorsitzender des Finanzausschusses, betonte, dass er in der Vergangenheit sein Amt nicht so ausüben konnte, wie er sich das vorgestellt habe. In der neu- en Geschäftsordnung dieses wichtigen Gremiums ist deshalb unter anderem vorgesehen, dass sich der Ausschuss auch externer Berater bedienen kann. BAUVORHABEN BLEIBT WIRTSCHAF TLICH Das in der alten VV umstrittene Bauvorhaben der KZVB unterzog der neue Vorstand einem sogenann- ten Quick-Test. Experten der Drees & Sommer AG prüften erneut die Wirt- schaftlichkeit und mögliche Risiken des Projekts. Trotz der Kostensteige- rungen durch kontaminiertes Erdreich und der daraus resultierenden Verzö- gerungen sei das Bauvorhaben nach wie vor profitabel. Eine Rendite von über fünf Prozent sei realistisch, be- richteten Dr. Björn Nohe und Holger Seidel der VV – nicht nur zur Freude des kaufmännischen Geschäftsfüh- kzvb TRANSPARENT 4/2017

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